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1. Hochschwarzwälder Blaulichttag PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 26. April 2019 um 08:03 Uhr

Beim 1. Hochschwarzwälder Blaulichttag präsentieren fünf Rettungsorganisationen sowie Landes- und Bundespolizei am Sonntag, 19. Mai, gemeinsam ihr Können, ihre spezielle Technik und zahlreiche Einsatzfahrzeuge auf dem Schul- und Festhallengelände in Löffingen. Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Bergwacht, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), eine Rettungshundestaffel, Technisches Hilfswerk (THW) sowie Landes- und Bundespolizei geben bei realitätsnahen Übungen und spannenden Vorführungen einen Einblick in ihr breites Aufgabenspektrum. Zudem stellen der Bundesverband Kinderhospiz und der Ambulante Kinderhospizdienst Kuckucksnest ihre Arbeit vor.

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Alle Übungen werden moderiert, um den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Interessierte können bei Mitmachaktionen aber auch selbst aktiv werden und so hautnah erfahren, wie sich die Tätigkeiten der Retter anfühlen. Ein abwechslungsreiches Programm gibt es auch für die jungen Besucher, die dabei einen Einblick in die breit gefächerte Jugendarbeit der Organisationen und die Möglichkeiten zur Berufsausbildung bekommen.

Auch die Kinder kommen beim Blaulichttag auf ihre Kosten. Die Organisationen und Behörden bieten ein Kinderprogramm, bei dem die Kleinsten spielerisch etwas über die Arbeit der Großen erfahren. So dürfen die jungen Besucher bei der Bergwacht selbst in die Rolle eines Bergretters schlüpfen und - ausgestattet mit Klettergurt und Seilzug - versuchen, einen „Verletzten" zu bewegen. Mit einer Kamera Gegenstände in einem dunklen Rohr zu finden, steht beim THW auf dem Programm und bei den Wasserrettern der DLRG gibt es ein Wurfsackspiel. Die Sanitäter beim DRK zeigen, wie man einen verletzten Teddybär verbindet und die Jugendfeuerwehr baut eine Riesenhüpfburg auf. Bei der Landespolizei können sich Kinder auf dem Polizeimotorrad fotografieren lassen und bei der Bundespolizei bekommen sie einen Steckbrief mit Foto und Fingerabdruck. Der Ambulante Kinderhospizdienst Kuckucksnest bietet einen Mitmachzirkus mit Riesenseifenblasen und Kinderschminken an.

Die Bergwacht Schwarzwald verdeutlicht bei einer Übung die besonderen Herausforderungen bei einer Rettung aus unwegsamem Gelände. Die Ortsgruppen Wutach und Hochschwarzwald bieten nicht nur Einblicke in die Arbeite der ehrenamtlichen Bergretter, sondern erklären auch ihre medizinisch-technische Bergrettungsausrüstung und ihre speziellen Einsatzfahrzeuge.

Die Feuerwehren des Hochschwarzwalds führen die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Polizei bei einem Verkehrsunfall vor und retten einen Verletzten über die Drehleiter vom Flachdach der Realschule. Zudem zeigen die Feuerwehren ihr Vorgehen in einem Brandraum. Die Führungsgruppe Hochschwarzwald, die Gefahrgutgruppe Hochschwarzwald und die Dekon-Einheit Löffingen geben einen Einblick in ihre Arbeit. Besucher erhalten nicht nur Informationen über Rauchmelder und Feuerlöscher, sondern dürfen auch selbst den Umgang mit Feuerlöschern ausprobieren. Die Jugendfeuerwehr erinnert mit einem „Zeittunnel" an ihr 50-jähriges Bestehen. Eine große Fahrzeugschau mit Drehleiter, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen, Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser, Einsatzleitwagen, einem Spezialfahrzeug für unwegsames Gelände und dem Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Freiburg runden das Angebot ab.

Das Deutsche Rote Kreuz stellt anhand eines Fahrradunfalls sein vielseitiges Aufgabenspektrum von der Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes dar und zeigt, wie Interessierte im Jugendrotkreuz, in den Ortsvereinen, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz aktiv werden können. Das breite Aufgabenspektrum verdeutlichen auch die ausgestellten Fahrzeuge (Gerätewagen Sanität, Notfallkrankentransportwagen, Einsatzleitwagen DRK und Bergwacht, Mannschaftstransportwagen, Sanitäts-Container, Krankentransportwagen, Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug, Schwerlast-Rettungswagen). Außerdem zeigt eine Rettungshundestaffel ihr Können.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft stellt in einem Tauchcontainer den Einsatz von Rettungstauchern dar und erläutert dabei auch die verschiedenen Aufgaben der DLRG-Helfer und zeigt seine Einsatzfahrzeuge und Boote.

Das Technische Hilfswerk stellt seine Fachgruppe Ortung vor, die mithilfe eines Copters mit Wärmebild-Kamera Wärmequellen aus der Luft aufspüren und durch ein Bioradar Verschüttete aufspüren kann.

Einsatztrainer der Landespolizei demonstrieren verschiedene Abwehr- und Zugriffstechniken für unterschiedliche Festnahmesituationen. Die Polizei stellt auch ihr besonderes Arbeits- und Einsatzgebiet während der Wintermonate im Skigebiet Feldberg vor und hält Fachvorträge zu den Themen „Enkeltrick", „Falsche Polizeibeamte", „Wechselfallenschwindel" und „Trickbetrug". Die Polizeimusik Freiburg sorgt für musikalische Unterhaltung, zu sehen sind außerdem ein Streifenwagen und ein Dienstmotorrad sowie das in der Landespolizei einzigartige Fahrzeug mit Anhänger zum Transport des Motorschlittens (Skidoo).

Die Diensthundeführer-Staffel der Bundespolizei führt die Aufgaben und die Arbeit von Schutz- und Sprengstoffsuchhunden vor. Zudem gibt es Informationen zur Kriminal- und Gewaltprävention. Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf dem Thema „Gefahren am Bahnübergang", die auch mit einem Original-Unfallfahrzeug aus einem schweren Zusammenstoß auf einem Bahnübergang verdeutlicht werden. Verschiedene Einsatzfahrzeuge und ein Dienst-Krad sind zudem zu sehen.


 
Der Anbau ans Gerätehaus beginnt in diesem Jahr PDF Drucken E-Mail
  
Montag, den 08. April 2019 um 18:40 Uhr

Max Feser ist seit 70 Jahren Mitglied der Feuerwehr Saig.

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Max Feser wird von Bürgermeister Andreas Graf für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Hättich


LENZKIRCH-SAIG (hät). Rund ein Drittel der Einsätze der Feuerwehr Saig sind 2018 auf das Sturmtief Burglind zurückzuführen. So war man am vierten Tag des Jahres bereits 19 Mal aufgrund umgestürzter Bäume und Hochwasserschäden ausgerückt, wie Kommandant Michael Birkenberger in der Hauptversammlung im Hotel Ochsen berichtete. Unter den 58 Einsätzen waren 23 Fehlalarme von Brandmeldern und Heimrauchmeldern. Birkenberger appellierte, auch diese Alarme weiter ernst zu nehmen.
 
Der Kommandant betonte in seinem Rückblick, der Türöffnertag des WDR sei ein großartiger Erfolg gewesen, so habe man anfangs mit 100 teilnehmenden Kindern gerechnet und habe schlussendlich 350 Kinder gezählt, die sich Anfang Oktober rund um das Gerätehaus in Saig tummelten (die BZ berichtete). Tamara und Saskia Wangler sowie Eric Strübe erreichten im vergangenen Jahr das silberne Leistungsabzeichen. 2019 stehen einige Materialanschaffungen an, außerdem beginnt der Anbau an das Gerätehaus. Hier sollen für die Feuerwehrfrauen eine Umkleide und eine Toilette entstehen. Der stellvertretende Kommandant Jürgen Wangler berichtete von 34 Proben, darunter vier Gesamtproben.
 
Der stellvertretende Jugendwart Ulrich Wehrle berichtete von 37 Jugendlichen in der Lenzkircher Jugendwehr, elf davon aus Saig. Auch die Jugendsprecher Anna Wangler und Philipp Rettenberger sind Saiger. Auch Beförderungen standen auf der Tagesordnung: Zur Feuerwehrfrau, beziehungsweise -männern wurden Saskia Wangler, Eric Strübe, Sebastian Schaller und Patrick Pfaff befördert. Die langjährigen Mitglieder Jürgen Wangler und Andreas Birkenberger wurden zum Oberlöschmeister beziehungsweise Hauptlöschmeister befördert.
Ehrungen: Eine besondere Ehrung wurde dem Ältesten der Altersmannschaft, Max Feser, zuteil: Der 88-Jährige wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt und betonte humorvoll, er sei sicher, das müsse eine Verwechslung sein; Daniel und Stefan Wangler, Patrick Pfaff und Stefan Paul (zehn Jahre); Achim Voss und Ralf Wangler (bronzenes Ehrenzeichen)

Bericht von Tina Hättich BZ Mo, 08. April 2019
 

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